Dawson’s Creek

Ich habe das Jahr 2021 mit dieser Serie aus dem Jahr 1998 begonnen, für die ich damals nicht all zuviel übrig hatte. Und nun wo ich sie zum ersten mal komplett durchgeschaut habe, bin ich mega enttäuscht, dass sie zu Ende ist. Zwar haben mir einige Handlungen und Dialoge nicht gefallen aber alles in allem hab ich doch ziemlich viel gelacht und geheult. Manchmal auch beides gleichzeitig. Während ich diese Zeilen schreibe bin ich eigentlich tot müde, aber sie nicht am Ende der 6. und letzten Staffel nieder zu schreiben sondern eine Nacht drüber zu schlafen, würde wohl nicht die richtigen Worte oder Gefühle widerspiegeln die sich gerade in mir drin befinen und raus wollen.

Fakt is: ich hasse das Ende und ich liebe es auch zugleich. Ich wünschte mir Andy wäre zurück gekommen und Jack Ozzborne fand ich irgendwie total unpassend in der Serie. Manche Dialoge waren so furchtbar hochtrabend und verwirrend. Hinzu kommt das ich Dawsons Entscheidungen bzgl. einer gewissen Person extrem egoistisch fand. Das ging mir zwischendurch tierisch auf die Nerven.

Das Ende ist absolut nicht vorhersehbar. Auch der Tot eines beliebten Charakters im Laufe der Serie nicht. Die Ängste und Gefühlswirrwarrs sind dennoch real, egal auf welchem Kontinent oder in welcher Sprache. Außerdem muss ich zugeben, dass mir der Titelsong mittlerweile sehr vertraut ist. Passend bschreibt er worum es in dieser Serie geht:

My heart is in my hands
My head is in the clouds
M feet have left the ground
My life is turning around and round
And every voice inside my head is telling me to run like mad
Oh bows and arrows stars and sunsets
hey hey hey yeah
Every heartbeat, every kiss just
Makes me wonder what all this is
Suits of armour hearts and arrows
hey hey hey yeah
(Jann Arden, Run Like Mad)

Es gibt leider keinen schönen Trailer zu der Serie, und das Opening ist zwar nett aber nicht ausreichend um die Serie ganz widerzugeben. Ich empfinde es jedenfalls so, als spiele das Alter hier gar keine große Rolle. Sicher kann man sich als Teenager sehr gut hineinversetzen, aber auch als Erwachsener kriegt man das Gefühl zur Clique dazu zu gehören. Klingt kitschig, ich weiss. Es berührt einen. Es spricht Themen an, mit denen wir alle irgendwann mal konfrontiert werden. Es lässt uns wieder an eine Zeit denken, in der Träume auch mal wahr werden können. Und ja es gab eine Zeit in der man nicht dauernd via Messanger oder sonstige social Media Kanäle kommunizieren musste. Aus irgend einem Grund war das Leben genauso schön (wenn nicht sogar besser).Es lohnt sich reinzuschauen. Viel spaß dabei.

Ps: Der Titelsong der letzten beiden Folgen heisst „I don’t wanna wait“
Pps: Fast alle Darsteller sind den meisten von uns mittlerweile sehr vertraut. Aber alle hatten sie ihren Durchbruch dank Darson’s Creek.
Ppps: Mary Beth Peil alias Jens Grandma lebt noch 😉 – Warum ich das hier schreibe? Weil sie eine so gute Schauspielerin ist, dass man sich diese Frage unweigerlich während des schauens stellen muss.
Pppps: JAP, ladys and gentleman, dass war in der Tat unser geliebter Jensen Ackles halbnackt und so jung, dass man schon zweimal hinschauen muss. 😀

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