Biss zur Mitternachtssonne – Stephenie Meyer

Endlich Neues von Biss-Autorin Stephenie Meyer. Ihre TWILIGHT-Liebesromane standen über Wochen auf den Spiegel-Bestsellerlisten. Millionen von Leser*innen haben sich mit Bella in Edward verliebt. Jetzt erfahren sie Edwards Sicht der Geschichte.

Die Geschichte von Bella und Edward ist weltberühmt! Doch bisher kennen Leser*innen nur Bellas Blick auf diese betörende Liebe gegen jede Vernunft. In Biss zur Mitternachtssonne erzählt nun endlich Edward von ihrer ersten Begegnung, die ihn wie nichts zuvor in seinem Leben auf die Probe stellt, denn Bella ist zugleich Versuchung und Verheißung für ihn. Der Kampf, der in seinem Innern tobt, um sie und ihre Liebe zu retten, verleiht dieser unvergesslichen Geschichte einen neuen, dunkleren Ton.

Ein Muss für alle Fantasy-Romance-Fans und eine berauschende Liebesgeschichte, die unter die Haut geht. (Quelle: Carlsen Verlag)

Seiten: 848
ISBN: 978-3-646-93447-2
Erscheinungsdatum: 4. August 2020
Original: Midnight Sun


Es kostet mich ehrlich gesagt reichlich Überwindung eine Rezension von diesem Buch zu verfassen, habe ich es doch schon vor über 1 Monat gelesen. Das liegt ganz bestimmt nicht daran, dass das Buch so schrecklich ist. Natürlich nicht. Aber enttäuscht bin ich dennoch.

Dass die Autorin dieses Buch je vollendet hätte ich niemals gedacht. Umso überraschender war die Ankündigung. Ich besitze zu Hause die ersten Kapitel, die Stephenie nach dem Leak selbst veröffentlichte und fand mich nach gewisser Zeit mit diesen Teilen ab. Und nun da ich es vollständig gelesen habe, wünschte ich mir sie hätte es nich getan.

Ok für das grauenvolle Cover des Carlsen verlags kann sie schlecht was. Man sollte ja meinen, das ein Verlag, der eben noch eine Neuauflage aller Vorgänger in einheitlichem look hervorbringt, auch dieses neueste Werk dem anpasst. Denkste. Voll für die Tonne Carlsen. Hinzu kommt die beträchtliche Anzahl der Seiten. 848 oder je nach Leseunterlage auch mal mehr. Das sind 300 Seiten mehr als Bellas Sicht dieser Storry. Ok, manchmal habe ich mir eingeredet, dass es sicher daran liegt, weil Vampire viel mehr in viel kürzerer Zeit verarbeiten und somit denken können. Aber das half mir nicht durch die etlichen langweiligen innerlichen Monologe.
Und zum Schluss musste ich bemerken, dass die Autorin die bereits veröffentlichten Kapitel zum Teil sprachlich veränderte sowie auf einige Aspekte der Geschichte, die schon bei Bella uninteressant waren, nun auch hier sind. Wiederholungen einiger Storys wie Edwards Rebellion runden das ganze zu einem für mich sehr schwierigen Buch ab.

Keine Frage, ist Edwards Sicht auf ihr Kennen lernen interessant und schön zu lesen. Aber man spürt Veränderungen in der Erzählersicht, die sich nur aufgrund der Autorin und vergangener Zeit erklären lassen. Man kann darüber hinwegsehen und die Monologe überfliegen. Dann ist das ganze ein super schönes Buch, was villeicht sogar der ein oder andere lieber mag als Biss zum Morgengrauen. Aber halt nur dann.

Biss zur Mitternachtssonne: Carlsen, Amazon, Thalia, ibooks


PS: Liebes Carlsen Team. Wann hört ihr endlich auf die Titel von Büchern zu übersetzen oder ihnen neue geben zu wollen? Ein Autor denkt sich was dabei, so wie er sein Buch benennt. Also belasst die Titel in ihrer ursprünglichen Form und gebt meinetwegen die wortwörtliche Übersetzung in Kleinschrift drunter. Bitte. Danke.

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