Sex And The City

Sex and the City lief von 1998 bis 2004 auf HBO und umfasst sechs Staffeln mit insgesamt 94 Episoden. Später folgten zwei Kinofilme (2008 und 2010) sowie die Nachfolgeserie And Just Like That…, die seit 2021 läuft.

Im Mittelpunkt stehen vier Frauen in New York City: Carrie Bradshaw, gespielt von Sarah Jessica Parker, ist Kolumnistin, Fashion-Ikone und die Erzählerin der Serie. Kim Cattrall verkörpert Samantha Jones, eine selbstbewusste PR-Frau, die sexuell sehr frei lebt. Kristin Davis spielt Charlotte York, eine romantische Kunsthändlerin mit eher konservativen Ansichten. Cynthia Nixon tritt als Miranda Hobbes auf, eine ehrgeizige Anwältin, die pragmatisch und karriereorientiert ist.

Die Handlung dreht sich um Liebe, Sex, Beziehungen, Karriere und die enge Freundschaft der vier Frauen. Erzählt wird die Serie meist aus Carries Perspektive, die ihre Erlebnisse und Beobachtungen in einer Zeitungskolumne verarbeitet. Jede Figur steht dabei für eine andere Sichtweise auf das moderne Frauenleben.

Besonders war die Serie damals, weil Frauen offen und unverblümt über Sex sprachen – etwas, das Ende der 1990er Jahre im Fernsehen noch ungewöhnlich war. Einen großen Stellenwert nahm auch die Mode ein: Designer-Kleider und Manolo Blahnik Schuhe wurden zu echten Kultsymbolen. Sex and the City wurde so zu einer Mischung aus Humor, Drama und Romantik, die bis heute Kultstatus hat.

Über 20 Jahre ist es her das ich die Serie zum ersten mal geschaut habe. Meine teenagerzeit im Übergang zm Erwachsenwerden. Genau die richtige Zeit also. Ich kann mich allerdings beim besten Willen nicht mehr erinnern warum mir die Serie damals gefallen hat. Denn nun wo ich sie mir nocheinmal zu Gemühte geführt habe bin ich … tja entweder verwirrt oder … Erwachsen.

Schock 1: Carrie ist schuld! Fast immer. Jedenfalls bei den wichtigen Männern: Mr. Big und Aiden. Es gab ein paar Szenen da habe ich mich ernsthaft gewundert warum die Frau plötzlich wütend ist und warum sie auf diese Weise reagiert. Völlig überzogen und gegensätzlich zu dem was sie sich ja eigentlich selbst wünscht.

Schock 2: mindestens 85% aller Männer sind nicht beschnitten (Staffel 2 Folge 9): Charlotte datet darin einen Mann, der nicht beschnitten ist, was sie nicht begeistert und die Frauen diskutieren darüber am Tisch. Wie es scheint daten die Frauen hauptsächlich beschnittene Männer. Ich habe immer gedacht, das wäre eine Minderheit da dieser Prozess früher Bräuchlicher aber mit der Zeit auch Kontroverser wegen seiner Sinnhaftigkeit war.

Schock 3: Die Frauen in Sex and the City geben viel Geld für Luxusartikel und Wohnungen aus und scheinbar ist jedes zweite Date Reich. Da scheint sich ja ein Abstecher nach New York zu lohnen.

Die Serie ist nicht witzig. Ich würde mal vermuten, dass genau wie bei der Serie Friends, die Freundschaft der 4 Frauen der Grund war, warum mir die Serie so gut gefallen hat. Nicht das sie meinem Leben oder dem normalen Leben aller Anderen in irgendeiner Form nahe kommt. Ich würde auch as heutiger Sicht keine Beziehungstipps aus der Serie entnehmen. Die Fragestellungen von Carrie sind allerdings öfters interessant. Schade das die Macher der Serie diese nicht wie zu Beginn durch Antworten von Passanten beantworten liesen und danach von den Freunden. Das hätte hin und wieder noch ein bisschen Pepp gegeben.

Und wieder finde ich die Frisuren der 80er Jahre Kids grauenvoll. Ernsthaft, was habt ihr euch dabei nur gedacht?
Naja wenigstens hatten sie damals noch Hoffnung denn die Serie endete für alle 4 positiv. Das ewige „ich sterbe allein in meiner Wohnung und meine Katzen fressen mich“ Szenario ist heute viel Realer geworden xD

Sollen wir über die Filme reden?

Teil 1: auch hier hat es Carrie verbockt. Sie hat sich mitreißen lassen und mal wieder nicht auf ihren Gegenüber geachtet. Wie schon so etliche Male zuvor. Ich meine der Mann schenkt ihr einen ganzen Schrank. Dazu das Apartment das SIE sich wünscht. Sie liegen abends gemeinsam im Bett und lesen. Das allein ist schon völlig überzogen. Und mehr als Frau sich wünschen könnte. Schlimm genug das sie es geschafft hat Big einzureden er hätte irgendwas versaut. Immer wieder. (Arme Männer) Aber im Grunde hat sie nicht zugehört. Dann wäre das alles ALLES nicht passiert.
Und dann das Kleid. Ja ok. Aber der Hut/Schleier? *würg*
Was lernen wir also daraus? Kriegst du als Frau nicht was du willst, brich den Kontakt ab und lass sie im Staub angekrochen kommen, wo sie vergessen, dass eigentlich du selbst schuld bist.
Außerdem fühlt sich der erste Film so an als ob irgendwer nicht mit dem Happy End der Serie einverstanden war und alles mal so richtig versauen wollte. Warscheinlich ist DAS der Grund warum wir Mädels kein Vertrauen mehr haben. In Beziehungen. In Ehe. In Männer.

Teil 2: Das einzig Wahre wofür ich sogar Teils eins vergebe: Stanford und Anthony heiraten. Und die Sänger bei der Feier sind ja mal der Hammer. (will ich auch haben). Ansonsten das gleiche Spiel. Carrie verbockt es nur diesmal weiß sie es wenigstens.
Von diesem Film lernen wir: gönnt euch ab und zu eine Pause.

THATS IT!

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