Space Force (2020)

Die US-amerikanische Comedy-Serie Space Force startete am 29. Mai 2020 weltweit auf Netflix. Kreiert wurde die Produktion von Greg Daniels und Hauptdarsteller Steve Carell, die bereits für den Erfolg der US-Version von The Office verantwortlich waren. Die Serie umfasst insgesamt zwei Staffeln mit 17 Episoden, bevor sie im April 2022 offiziell abgesetzt wurde.

Die wichtigsten Rahmendaten:

  • Genre: Workplace-Comedy / Politische Satire.
  • Besetzung: Steve Carell (General Mark Naird), John Malkovich (Dr. Adrian Mallory), Ben Schwartz, Diana Silvers und Tawny Newsome.
  • Hintergrund: Die Serie parodiert die 2019 real gegründete sechste Teilstreitkraft der USA, die United States Space Force.
  • Produktion: Mit einem geschätzten Budget von rund einer Million US-Dollar pro Folge für Steve Carell gehörte die Serie zu den kostspieligeren Eigenproduktionen des Streaming-Dienstes.

Kritiker bemängelten vor allem die tonale Inkonsistenz der ersten Staffel. Die Serie schwankte unsicher zwischen albernem Slapstick, ernsthafterem Familiendrama und politischer Satire, ohne eine klare Linie zu finden. 

Ein weiterer Hauptkritikpunkt ist das schwache Drehbuch, das trotz der hochkarätigen Besetzung oft nicht zündete. Die Witze sind zu selten oder vorhersehbar und die Charaktere – mit Ausnahme von Steve Carell und John Malkovich – wirken eher zweidimensional und wenig einnehmend. 

Der ausschlaggebende Grund für das Ende nach nur zwei Staffeln war das ungünstige Verhältnis von Kosten zu Zuschauerzahlen. Die Produktion war durch die Beteiligung von Stars wie Steve Carell, der rund eine Million Dollar pro Folge verdiente, sowie aufwendige Sets und Effekte extrem teuer. 

Obwohl die zweite Staffel kreative Verbesserungen zeigte und sich stärker an klassischen Workplace-Comedies orientierte, sank das Zuschauerinteresse deutlich. Die Abrufzahlen in den ersten 28 Tagen nach Veröffentlichung reichten nicht aus, um das hohe Budget für eine weitere Fortsetzung zu rechtfertigen. 
Schließlich spielte auch die strategische Neuausrichtung von Netflix eine Rolle. Der Streaming-Dienst reagierte auf sinkende Abonnentenzahlen mit strengeren Budgetkontrollen und entschied sich dagegen, in eine schwächelnde Serie zu investieren, die ihre anfängliche Dynamik verloren hatte.

Das passt ganz gut zu dem Bild, welches ich nach nur 2 Folgen hatte. Ich fand es nicht witzig. Und ich wollte was sehen, wo ich nicht viel nachdenken muss.
Stattdessen war die Dynamik der Charaktäre sehr verworren. Auf einmal war die Ehefrau im Gefängnis. Ich habe sogar extra gegoogelt aber man findet keinen Grund also wird es auch in der Serie nicht erklärt.
Ständig werden Leute ins Büro des Generals gelassen ohne dessen Zustimmung und ein, was, Therapeut? der so tut als würde er entscheiden. Und es dann auch tut, in dem er den Knopf drückt, der den Satelliten ins All schießt.
Steve Carells Charakter rennt durch die Space Force mini Stadt und salutiert alles und jedem. Soll warscheinlich witzig sein, wirkt aber lächerlich. Und ein russischer Spion der die Tochter datet, um das ganze noch abzurunden.
Nope. Einfach schlecht. Gut das es abgesetzt wurde.
Schade für die verschwendete Zeit und Energie. Grundsätzlich war die Idee dahinter bestimmt spannend und man hätte daraus sicher was gutes machen können. Aber nicht so.

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