
Super Rich in Korea ist eine koreanische Reality-Show auf Netflix aus dem Jahr 2024. Die Serie zeigt das Leben extrem wohlhabender Menschen, die in Südkorea leben oder dort Zeit verbringen.
Im Fokus stehen internationale Millionäre und Milliardäre, Influencer und Erben, die einen Einblick in ihren Alltag geben – von Luxuswohnungen über Designer-Mode bis hin zu exklusiven Events.
Die Show verbindet Reality-TV mit Social-Media-Ästhetik und zeigt nicht nur Reichtum, sondern auch, wie sich verschiedene Kulturen und Lebensstile in Korea begegnen.
Die Serie begleitet mehrere Superreiche in ihrem Alltag in Seoul. Dabei geht es weniger um eine klassische Story, sondern um Einblicke in:
- Luxusleben
- persönliche Routinen
- Beziehungen und Freundschaften
- Business und Einfluss
Ein großer Fokus liegt darauf, wie diese Menschen ihren Reichtum präsentieren und leben – sowohl privat als auch öffentlich. Da merkt man sofort den Unterschied zu uns normalen Menschen. Viel Prunk und nix dahinter.
Die Idee hinter Super Rich in Korea ist erstmal interessant. Man bekommt einen Einblick in eine Welt, die für die meisten komplett unerreichbar ist. Gerade der Mix aus internationalen Persönlichkeiten macht das Ganze abwechslungsreich. Ich hatte eigentlich gedacht, dass man nur koreanische Reiche erwähnt aber dem war nicht so. Es ging um Reiche, die in Korea leben.
Allerdings wirkt vieles ziemlich oberflächlich. Statt wirklich tiefer auf die Menschen oder ihren Hintergrund einzugehen, bleibt die Serie oft bei schönen Bildern und Luxus hängen. Und davon nicht zu knapp. Woher kommt ihr Geld. Nicht alle erzählen es. Wieso wird bei einigen die Familie gezeigt, bei anderen nicht. Theo liebt Korea aber wo lebt er dort? Die Charaktere wirken dadurch zum Teil sehr einseitig und ach unsymaptisch. Aber vielleicht ist das, so ab einem bestimmten Reichtum.
Man hat das Gefühl, dass mehr gezeigt als erzählt wird. Konflikte oder echte Einblicke fehlen größtenteils, wodurch es teilweise eher wie eine verlängerte Instagram-Story wirkt als wie eine richtige Reality-Serie. Teilweise bekommt man auch das Gefühl, dass es gestellt wirkt. Oder man denkt: „reden die wirklich so?“ Daniel ist das beste Beispiel. Er behauptet enorm viel Selbstvertrauen zu haben aber wirkt durch das Blind Date traurig und generell schnell unsicher. Wie kann so jemand in irgend einer Branche Geld machen, wie er es angeblich tut? Dann sein Modegeschmack. Jeder sagt ihm das es so nicht geht aber er macht es trotzdem. Dabei sah die braune Jacke mit dem grauen Pullover so gut an ihm aus. Brandnamen sind eben nicht alles egal weviel Geld man hat. Und eins merkt man auch: Geld macht keine Freunde. Und diese „Freunde“ in Super Rich in Korea sind definititv keine auf die ich mein Leben verwetten würde.
Dazu kommen noch die 3, naja wie soll man sie nennen? Moderatoren? Zuschauer? Keine Ahnung welchen Zweck sie eigentlich erfüllen.
Trotzdem hat das Format einen gewissen Unterhaltungswert. Wenn man sich einfach berieseln lassen will und Interesse an Luxus und Lifestyle hat, funktioniert es. Wer aber mehr Tiefe oder echte Einblicke erwartet, wird eher enttäuscht oder gelangweilt, wie in meinem Fall.