Momo (2025)

Momo ist eine deutsche Fantasy- und Abenteuerverfilmung aus 2025, inszeniert von Christian Ditter und basierend auf dem berühmten Roman von Michael Ende. Englisch ist allerdings die Originalfilmsprache. Die Titelrolle spielt Alexa Goodall, außerdem sind unter anderem Martin Freeman, Laura Haddock, Kim Bodnia und Claes Bang dabei. Der Film kam am 2. Oktober 2025 in die deutschen Kinos und dauert rund 92 Minuten.

Im Mittelpunkt steht das Waisenmädchen Momo, das in den Ruinen eines alten römischen Amphitheaters lebt und eine besondere Gabe besitzt: Sie kann anderen Menschen einfach zuhören. Dadurch verändert sie das Leben der Menschen in ihrer Umgebung. Doch plötzlich tauchen die geheimnisvollen Grauen Herren auf. Sie überzeugen die Menschen davon, ihre Zeit zu sparen – und stehlen ihnen damit genau das, was ihr Leben eigentlich lebenswert macht.

Als Momo bemerkt, dass auch ihr bester Freund Gino immer weniger Zeit für sie hat, beginnt sie, sich gegen die Zeitdiebe zu wehren. Unterstützung bekommt sie von einer geheimnisvollen Schildkröte und Meister Hora, dem Hüter der Zeit.

Gerade die Modernisierung dürfte bei deinem Beitrag ein wichtiger Punkt sein. Der neue Film versucht, Endes Geschichte in die Gegenwart zu übertragen und verändert dafür einige Elemente deutlich. Aus der ursprünglichen Kritik an Zeitdruck, Konsum und einer immer schneller werdenden Gesellschaft wird teilweise eine deutlich modernere Welt mit Technologie und Konzernstrukturen.  

Das kann funktionieren – nimmt der Geschichte aber gleichzeitig einiges von ihrer ursprünglichen märchenhaften Atmosphäre. Genau hier dürfte für Fans des Buches der größte Unterschied liegen.

Wer die Story als Buch nicht kennt, so wie ich, der sieht den Film natürlich aus einer anderen Perspektive. In dieser scheint die Story zu schnell. Man kann keine Beziehung aufbauen. Die Darstellung der Haupfigur wirkt eher wie eine Obdachlose Pippilangstrumpf aber mit Vogelhaarmähne. An einigen Stellen wirkt die Logik des Films unrealistisch und auch teils sehr schlecht dargestellt, was aber am Skript genauso wie an Schauspielern liegen kann. Und wieder einmal zeigt sich das deutsche Produktionne aus gutem Grund nicht mithalten können.

Alles in allem könnte der Film für Kinder gut genug sein sagen wir mal von 8-12. Jeder mit ein bisschen Verstand und Erfahrung im Bereich Fantasy, Sci-Fi wird enttäuscht werden.

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..